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Robert Mundell Prize for RGS student Michaela Trax

11.06.2012

Die RGS-Doktorandin Michaela Trax erhält den Robert Mundell Prize der Canadian Economic Association für ihren Beitrag „The effects of cross-border M&As on the acquirers' domestic performance: firm-level evidence“, den sie im vergangenen Jahr zusammen mit ihrem Koautoren Dr. Joel Stiebale (University of Nottingham und RWI) im Canadian Journal of Economics veröffentlichen konnte. Mit der einstimmigen Wahl würdigt die Jury vor allem die sorgfältig und umsichtig durchgeführte empirische Analyse der Nachwuchsforscher, die mit umfangreicher Datenarbeit verbunden ist und dazu beiträgt eine wirtschaftspolitisch relevante Fragestellung zu beantworten.

In dem Beitrag untersuchen die Autoren die Effekte von grenzüberschreitenden Fusionen und Übernahmen auf die inländische Entwicklung der investierenden Unternehmen. Die empirische Auswertung basiert auf einem neuen Datensatz, der eine M&A Datenbank mit detaillierten Bilanzdaten französischer und britischer Unternehmen verbindet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich grenzüberschreitende Übernahmen im Durchschnitt positiv auf Beschäftigung, Umsätze und Investitionen im Inland auswirken. Zudem führen Übernahmen in wissensintensiven Wirtschaftszweigen zudem zu einem höheren Produktivitätswachstum.

Der Robert Mundell Prize wird jährlich für den besten Artikel junger Autoren verliehen, der im Vorjahr im Canadian Journal of Economics veröffentlicht wurde. Der Preis ist mit 3000 kanadischen Dollar dotiert und wird auf der jährlichen Versammlung der Canadian Economic Association verliehen. Der Beitrag wird von einem dreiköpfigen Komitee im Auftrag der kanadischen Ökonomenvereinigung ausgewählt.

Der Namensgeber des Preises, Robert Mundell, war ein bedeutender Außenhandelsökonom, dessen Arbeiten zur Geld- und Fiskalpolitik in offenen Volkswirtschaften bis heute Einfluss haben. 1999 gewann er den von der Schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel gestifteten Preis für Wirtschaftswissenschaften. Mehrere seiner Publikationen wurden in dem Canadian Journal of Economics veröffentlicht.

Michaela Trax ist RGS-Doktorandin an der Mercator School of Management, Univeristät Duisurg-Essen und arbeitet unter der Betreuung durch Prof. Dr. Jens Südekum am Lehrstuhl für Mikroökonomie und Außenwirtschaft an ihrer Doktorarbeit zu den Effekten von grenzüberschreitende Fusionen und Übernahmen. Zudem ist Sie am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg beschäftigt. Zuvor wurde ihre Promotion drei Jahre mit einem Stipendium der Ruhr Graduate School in Economics gefördert.